Die manuelle Fräsgravur

Kunstvolle Gravuren in Handarbeit

Gravurkunst mit dem Pantograph

 

Die meisten Gravuren heutzutage sind sehr modern und werden mithilfe von fortschrittlichen Maschinen, oftmals auch mit Unterstützung durch Computersysteme, hergestellt.

Im Gegensatz zu den modernen Gravurverfahren, wie die Lasergravur und CNC-Gravur, die aktuell die meisten Anwendungen finden, gibt es noch eine ältere Gravurtechnik, die auf neue Techniken verzichtet: die manuelle Fräsgravur.

 

Ablauf der manuellen Fräsgravur

 

Wie der Name schon sagt geschieht ein wichtiger Teil des Verfahrens manuell. Die Graviermaschine, der sogenannte Pantograph, wird per Hand über eine Hebelei gesteuert, wobei die Verfahrenswege über Schablonen, die abgefahren werden, definiert werden.

 

Die manuelle Fräsgravur im Vergleich zu den modernen Gravurtechniken

 

Auf den ersten Blick scheint die manuelle Fräsgravur den modernen Gravurtechniken, die sich durch ihre Schnelligkeit und Präzision auszeichnen, unterlegen. Insbesondere die Anfertigung der Schablonen erfordert mehr Aufwand und begrenzt zudem die Schriftauswahl. Diese Techniken eigenen sich daher insbesondere für große industrielle Serienanfertigungen.

Jedoch ist bei manchen Bearbeitungsverfahren eine manuelle Bearbeitung der Werkstücke und Materialien doch von Vorteil und immer noch unverzichtbar. Denn dieses Gravurverfahren zeichnet sich durch seine Einfachheit aus. Es werden keine genauen Positionen programmiert, berechnet und dann automatisch angefahren. Bei der manuellen Fräsgravur wird durch die Betätigung einer Kurbel die gewünschte Position angefahren. Werkstücke, die noch nicht dem gewünschten Endergebnis entsprechen können so rationeller bearbeitet und verbessert werden, als etwa durch einen Laser oder eine CNC-Maschine. Daher eignet sich diese Fräsgravur am besten für Einzelanfertigungen, die perfektioniert werden sollen.